Aktuelles

Informationen - Änderung - Wissenswertes

Alles Alte, soweit es Anspruch darauf hat, sollen wir lieben, aber für das Neue sollen wir recht eigentlich leben. (Theodor Fontane)

(Theodor Fontane)

 

Gerade noch angekündigt, greifen schon die nicht aufzuhaltenden Änderungen in der Organisation des Bundesverbandes. Den langjährigen Geschäftsführer Bernd Antekeuer und den Leiter des Fachbereichs Öffentlichkeitsarbeit Robert Langendorf haben wir anlässlich der Mitgliederversammlung im Frühjahr mit Ehren verabschiedet. Und klar ist, der Anspruch besteht, das Alte lieben wir, das Neue gilt es zu beginnen. Der Vorstand und die Vorsitzenden der Fachbereiche sind in gleicher Sitzung in Saarwellingen erneut bestätigt worden und starten mit Elan in die neue Amtszeit.

 

Kontakte

So wurde mit dem Deutschen Feuerwehrverband (DFV) eine neuartige Kooperation vertraglich geregelt, und die Adresse des DFV dient dem WFVD nun als Kontaktstelle, quasi als „first point of contact“. Sitz des WFVD aber bleibt dort, wo die wirtschaftliche und kulturelle Willensbildung des Verbandes stattfindet, weiter im Saarland. (Aber geordnet:)
Kontaktstelle (auch im Impressum der WFInfo):


Bundesverband
Betrieblicher Brandschutz
Werkfeuerwehrverband Deutschland e.V. – WFVD
Vorsitzender Raimund Bücher
c/o Deutscher Feuerwehrverband, Reinhardtstraße 25, 10117 Berlin

Rechnungsanschrift (Sitz des WFVD):
Bundesverband
Betrieblicher Brandschutz
Werkfeuerwehrverband Deutschland e.V. – WFVD
Vorsitzender Raimund Bücher
c/o Stefan Christ (Stb.) Saarlouiser Weg 9, 66793 Saarwellingen.

 

WFInfo


Mit Hochdruck geht es dann an die altbekannten und liebgewonnenen Aufgaben. Der Fachbereich Öffentlichkeitsarbeit hat sich neu aufgestellt und neben bewährten Mitstreitern weitere Kollegen zur Mitarbeit gewinnen können. Der Fortbestand der WFInfo ist gesichert. D.h., dass zwar der Ansprechpartner für die Anzeigenschaltung gewechselt hat, andererseits aber Bewährtes wie die Redaktionsleitung erhalten bleibt. Wir wünschen den Neuen Fortune und dem Redaktionsteam eine glückliche Hand, dass damit der gute Stand der Verbandszeitung und der anderen Mittel zur Öffentlichkeitsarbeit erhalten bleiben kann.

 

Bad Dürkheim


Bisheriges erhalten und würdigen und doch Neues leben, das gilt auch für das diesjährige Symposium in Bad Dürkheim. Wie angekündigt, bleibt unsere Marke „Bad Dürkheim“ erhalten, wenn auch mit leichten Veränderungen.
Mit Hochdruck stellte der WFVD Anfang April die angekündigte Online-Anmeldung für das Symposium in Bad Dürkheim auf die Internetseite. Wir können von Digitalisierung reden oder doch lieber Taten folgen lassen. Bereits zwei Tage nach Öffnen der Portale war die Hälfte der Teilnehmerplätze vergeben. Hier und da knistert es noch ein wenig im Gebälk, wenn der ein oder andere den Namen der Werkfeuerwehr und die Rechnungsanschrift durcheinanderbringt - aber das sind nur Marginalien. An dieser Stelle sei trotzdem Dank ausgesprochen, dass gleich so viele die neuen Wege mitgehen.
Auch in Bad Dürkheim selbst (18.-19. September 2018) – das sei jetzt angekündigt – wird es die ein oder andere Änderung geben. So werden Hersteller und Referenten gebeten, Unterlagen vorab und online zur Verfügung zu stellen. Geplant ist, dass alle gemeldeten Teilnehmer eine Woche vor dem Symposium Gelegenheit haben sollen, sich die Informationen von der Internetseite herunterzuladen. Gleiches gilt auch für die dann fertig gestellte Teilnehmerliste, die eine Woche vor der Veranstaltung online zum Ausdrucken bereitgelegt sein soll, vor Ort aber per QR-Code zur Verfügung gestellt wird. Damit das liebgewonnene Alte denn doch noch zur Geltung kommt, haben Antekeuers und die Saarländer-Truppe weiter tatkräftige Unterstützung zugesichert – das Alte lieben, das Neue recht eigentlich leben. In diesem Sinne freuen wir uns wieder auf ein spannendes WFVD-Symposium!

 

4.0 und die Geister, die ich rief


Wir alle haben verstanden, dass mit der nächsten industriellen Revolution Einiges auf uns zu kommt. Wer, wenn nicht wir Industrievertreter, könnte das Thema besser vorantreiben? Neben alltäglichen Dingen, wie die Nutzung der Smartphones, Roboter zur Unterstützung im Privaten oder die digitale Alarmierung im Betrieb, neben den alltäglichen Dingen, die wir persönlich schon selbstverständlich nutzen – übrigens unabhängig vom Alter -, greifen automatisierte Erfassungen in die Organisation der betrieblichen Einheiten, die uns zwangsläufig auch zu neuem Denken auffordern. Prozesse werden erneut gestrafft, Abläufe neu betrachtet. Nicht selten lassen sich Verantwortliche dann wirklich begeistern ob der Möglichkeiten, die sich aufzutun scheinen. Geräteprüfungen, Bestandslisten oder andere Materiallisten schreien danach, hinsichtlich der Wartung und Instandhaltung, der Lagerhaltung u.ä. in verwaltende Programme integriert zu werden. Und nicht nur die Chefs sind begeistert. Durch die erkennbarere Vereinfachung mancher Arbeitsläufe lässt das Thema auch die Mannschaft nicht kalt. Die vielen kleinen Schritte machen es dann aus. Wie schon berichtet, kommt nicht die große 4.0-Welle über uns. Wir selbst haben Möglichkeit zur Gestaltung, das macht den Reiz aus. Haben wir vor nicht allzu langer Zeit, noch über Tablets gestaunt, die uns sämtliche im Werk vorhandenen Informationen mehr oder weniger auf Knopfdruck verfügbar machen, reden wir heute darüber, unseren Einsatzleitern einsatzphasenbezogene Informationen zur Verfügung zu stellen. Einsatzbezogene Informationen heißt dann passgenaue Informationen zu den verschiedenen Phasen des Einsatzes, zu Anfahrt, nach Eintreffen, im Objekt etc.. Die bisherigen Informationen bleiben – quasi im Hintergrund - verfügbar, wir brauchen nur Häppchen, sodass die Datenflut zu bearbeiten bleibt. Welche Möglichkeiten!


Und dann? Dann greift Regelungswut, die ihresgleichen sucht. Der Datenschutz fordert Tribut. Wer daran beteiligt ist und aktuell, wie scheinbar alle im Umfeld, Fragen zum Datenschutz bearbeiten muss, weiß, wovon ich rede. Die Vielfalt der aufgeregten Fragen rauben schon in unseren Betrieben viel Zeit. Wenn der grundsätzliche Ansatz zum Datenschutz sicher außer Frage steht, der geforderte Formalismus lässt Manches sinnlos erscheinen. Jeder Verband, auch der Bundesverband mit seinen Landesverbänden, muss wie jedweder sonstige Verein auf Fragen zum Datenschutz passende Antworten finden. Vorauseilend bitten wir hier schon einmal um Bestätigung der vorhandenen Verwaltung. Wir wollen auch in Zukunft auf Ihre Namen, Ihre Funktion, Ihr Unternehmen und dessen Anschrift zurückgreifen. Kontaktdaten werden dabei grundsätzlich nicht an andere weitergegeben. Was anderes als die beschriebenen Daten verarbeiten wir innerhalb unseres Verbandes nicht! Dennoch, wenn wir auch keiner der großen Netzbetreiber sind, das sei allen geraten, schaut auf Eure Daten. Das Neue recht eigentlich leben, fällt hier im Moment besonders schwer.


Bleiben Sie sicher! Wir sind es auch!
Ihr Raimund Bücher